Künstliche Intelligenz
Intelligenz verstehen. Wirkung gestalten.
Alles zu generativer KI, Machine Learning und ChatGPT-Anwendungen in Versicherungen – kompakt erklärt & praxisnah analysiert.
Aktuelle Beiträge
Bagatellgrenze im Kompositschaden: KI senkt die Prüfkosten. Jetzt lohnt es sich, die Schwelle für ungeprüfte Auszahlungen neu zu berechnen
Jahrelang war es vernünftig, Kleinschäden ungeprüft zu zahlen: Prüfen war teurer. KI verändert diese Rechnung. Bleibt die Schwelle stehen, bleiben drei Ertragsquellen unerreicht. Wie hoch sollte sie heute sein? Eine Formel und eine Stichprobe zeigen es.
Erst das Fundament, dann der Agent: Die eine Kennzahl, die über Ihren KI-Nutzen entscheidet
100 Prozent Durchlauf, null Nacharbeit: Was Banken längst können, endet bei Versicherern oft bei 70 Prozent. Der Rest kostet Fachkräfte, Zeit und Marge. Eine Kennzahl zeigt, wo ein KI-Agent wirklich Ertrag hebt und wo er nur Budget verbrennt.
ERGO holt ERGO-NEXT-Gründer als Chief AI Officer in den Vorstand
ERGO schafft mit dem Chief AI Officer eine neue Vorstandsfunktion und besetzt sie mit Guy Goldstein, Gründer von ERGO NEXT. CDO Mark Klein verlässt das Unternehmen zum Jahresende.
Axel Kotulla (mea Platform): Warum KI über den Versicherungskern gehört, nicht hinein
Viele Versicherer verankern KI tief im Kernsystem und bleiben trotzdem langsam. Axel Kotulla dreht die Architektur um: Der Kern rechnet, die Intelligenz arbeitet in einer Schicht darüber. Warum der teure Maschinenraum dadurch kleiner wird, als sein Preisschild vermuten lässt.
Munich Re: Non-Peak-Schäden erstmals über 100 Mrd. US-Dollar
Munich Re sieht die Risikolandschaft durch Klimafolgen, Cyber- und KI-Risiken fundamental verändert. 2025 überstiegen versicherte Schäden aus Non-Peak-Ereignissen erstmals die 100-Milliarden-Dollar-Marke.
Wenn aus Experten Kontrolleure werden: Wie KI die Arbeit bei Versicherern verändert
KI soll Fachkräfte entlasten. Doch wenn aus eigenständigem Entscheiden vor allem das Prüfen maschineller Vorschläge wird, verändert sich mehr als die Bearbeitungszeit. Für Versicherer geht es um Produktivität, Expertise und die Frage, wie viel Autonomie gute Facharbeit braucht.
KI im Schadenfall: Wenn Kunden mit ChatGPT argumentieren
Kunden nutzen KI, um Ansprüche zu prüfen und lange Forderungsschreiben zu erstellen. Für Versicherer entsteht mehr Prüfarbeit – und eine neue Aufgabe: komplexe KI-Texte in verständliche Schadenkommunikation zurückzuverwandeln.
Versicherungsagent einmal anders: Wenn der KI-Agent recherchiert und der Kunde online abschließt
Ein Modell reicht nicht. Warum KI-Routing zur Kontrollinstanz für Versicherer wird.
Versicherer brauchen künftig nicht einfach das leistungsfähigste KI-Modell, sondern für jede Aufgabe das passende. KI-Routing wird damit vom technischen Werkzeug zur strategischen Kontrollinstanz für Kosten, Daten, Qualität und Risiko im laufenden Betrieb. So wächst der Spielraum bei der Modellwahl.
Stephen Voss (Neodigital): Warum der KI-Hebel nicht in den Standardfällen liegt
Fast jedes Haus investiert in KI, doch der Effekt entsteht selten dort, wo er sichtbar wird. Stephen Voss verlegt den Hebel in den Maschinenraum: ein Sprung von 32.000 auf 950.000 Vorgänge pro Jahr. Die entscheidende Kennzahl liegt eine Ebene tiefer.